Stadler nutzt technotrans-Kühlsysteme für Intercity-Züge der nächsten Generation
Die technotrans SE liefert an Stadler maßgeschneiderte Kühlsysteme für zehn Intercity-Züge der nächsten Generation. Diese sind für den Einsatz auf einem Eisenbahnnetz im Nahen Osten vorgesehen. Aufgrund der besonders herausfordernden klimatischen Bedingungen in der Wüstenregion entwickelte technotrans eine neue aktive Stromrichterkühlung für die Personenzüge – widerstandsfähig und gewichtsoptimiert. Damit stellt der Thermomanagement-Spezialist einen jederzeit optimalen Betrieb sicher. Die Auslieferung der Systeme an Stadler in die Schweiz beginnt Anfang 2026 – mit der Option auf zusätzliche Geräte für zehn weitere Züge. Das Auftragsvolumen bewegt sich im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich.
Die rund 179 Meter langen Stadler-Intercity-Züge bieten Platz für 313 Fahrgäste und werden nach neuesten europäischen und internationalen Standards konstruiert. Für die Kühlung der Stromrichter auf den Fahrzeugen ist eine anwendungsspezifische Lösung von technotrans verantwortlich. Da die hohen Umgebungstemperaturen in der Einsatzregion keine wie sonst übliche passive Kühlung der Stromrichter erlauben, entwickelte technotrans hierfür erstmals eine aktive 50-Kilowattstarke Stromrichterkühlung mit Kompressor-Kältemaschine, welche essenziell für die Funktionalität und Zuverlässigkeit der Züge ist. Dabei kombiniert technotrans die Kühlung der Stromrichter gewichts- und platzsparend mit der ebenfalls notwendigen aktiven Kühlung des Dieseltreibstoffs sowie empfindlicher elektronischer Komponenten.
Die starke Sandexposition und extreme Umgebungstemperaturen auf den dortigen Bahnstrecken erfordern ein widerstandsfähiges Design der Komponenten. Zudem suchte Stadler einen Partner, der ein möglichst gewichts- und leistungsoptimiertes Kühlsystem liefern kann.