Premierenfahrt für die neue U-Bahn
Premierenfahrt der neuen U-Bahn in Berlin
Die BVG bringt Neuwagen ins Netz. Auf der U2 ging Anfang September der erste Zug auf Premierenfahrt. Noch in diesem Jahr sollen bis zu 140 neue Wagen des Herstellers Stadler die Flotte verstärken und für mehr Stabilität im Angebot der U-Bahn sorgen.
Die neue Bahnreihe trägt die Kennung JK. Erstmals nach zehn Jahren bringt die BVG damit ein neues Zugmodell für die schmaler gebauten Linien U1 bis U4 ins Netz.
Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner sowie die Senatorinnen Franziska Giffey und Ute Bonde waren zur „Neuwagen-Präsentation“ im U-Bahnhof Deutsche Oper und schickten den Zug gemeinsam mit BVG-Chef Henrik Falk und Personalvorständin Jenny Zeller-Grothe auf die erste Fahrt.
Diese Fahrzeuggeneration wird in den nächsten Jahrzehnten das Bild der Berliner U-Bahn prägen. Es handelt sich um die größte Flottenerneuerung in der Geschichte der BVG. Der Rahmenvertrag mit dem Hersteller Stadler umfasst bis zu 1 500 Neuwagen, die bis 2035 geliefert werden können. Das Volumen beläuft sich auf bis zu drei Milliarden Euro. Aktuell bestellt sind insgesamt 484 Wagen der beiden Schwesterbaureihen JK (für Linien U1 bis U4) und J (für Linien U5 bis U9). Die Finanzierung der neuen Fahrzeuge erfolgt durch das Land Berlin im Rahmen des Verkehrsvertrages mit der BVG.
Die breitere Baureihe J für die Linien U5 bis U9 ist aktuell im Testbetrieb und soll im nächsten Sommer in den Fahrgastbetrieb gehen.