Neue Multifunktionsmaschine für zwei Linien im Zürcher S-Bahn-Netz
SZU investiert in moderne Infrastrukturinstandhaltung: Mit dem neuen Plasser MultiCrafter 12.5 E³ C/I erweitert die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn ihre Möglichkeiten für effiziente Bau- und Instandhaltungsarbeiten auf dem stark frequentierten S-Bahn-Netz
Die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn (SZU AG) investiert in eine neue multifunktionale Arbeitsmaschine für Bau- und Instandhaltungsaufgaben. Mit der Anschaffung eines Plasser MultiCrafter 12.5 E³ C/I erweitert das Unternehmen seine Möglichkeiten zur effizienten Instandhaltung der Infrastruktur.
Die S-Bahn-Linien S4 und S10 verbinden das Sihltal sowie den Uetliberg direkt mit dem Zürcher Hauptbahnhof. Auf einem rund 27 Kilometer langen Streckennetz nutzen jährlich mehr als 14 Millionen Fahrgäste die Bahnverbindungen – mit weiter steigender Nachfrage. Parallel dazu investiert die SZU kontinuierlich in die Modernisierung ihrer Infrastruktur, etwa mit umfassender Erneuerung der Uetlibergbahn, um die Leistungsfähigkeit des stark ausgelasteten Netzes langfristig zu sichern.
Mit dem neuen MultiCrafter steht dem Infrastrukturunternehmen eine Universalmaschine zur Verfügung, die unterschiedlichste Aufgaben entlang der Strecke übernehmen kann. Das Fahrzeug transportiert Personal und Material zur Baustelle, unterstützt Arbeiten am und rund um das Gleis sowie Fahrleitungsarbeiten und übernimmt mit universell einsetzbarem Kran vielfältige Hebe- und Montagearbeiten. Die großzügige Ladeplattform ermöglicht den Transport von Maschinen, Baumaterial oder Containern, während verschiedene Anbaugeräte – darunter Greifer, Seilwinde oder Schneeräumtechnik – den Einsatzbereich zusätzlich erweitern.
Besondere Anforderungen stellt die Topografie des Netzes. Die Strecke auf den Uetliberg weist Steigungen von bis zu 79 ‰ auf und zählt damit zu den steilsten Adhäsionsbahnen Europas. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an Traktion und Bremssysteme der eingesetzten Fahrzeuge. Der allachsgetriebene MultiCrafter bewältigt diese Bedingungen zuverlässig und kann gleichzeitig schwere Lasten transportieren. Nicht zuletzt deshalb wurde er von der SZU auf den Namen „Mammut“ getauft.