Mobile Erkennung von Schienenschäden per Ultraschall
Vossloh SoniQ Rail Explorer im Einsatz © Vossloh
Der SoniQ Rail Explorer wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS in Dresden entwickelt. Das Gerät erkennt und lokalisiert Fehler im Schieneninneren, Korrosion am Schienenfuß sowie Unregelmäßigkeiten an Schweißungen – zuverlässig und präzise in nur einer Überfahrt. Es ist somit insbesondere zur Nachortung sowie für Regelinspektionen auf kürzeren Streckenabschnitten, in Weichen und Kreuzungen, auf Bahnübergängen und in Bahnhöfen geeignet. Mit dem SoniQ Rail Explorer definiert Vossloh technologisch und ergonomisch neue Standards für mobile Ultraschallprüfungen.
Die Prüfergebnisse visualisieren durch verschiedene Darstellungsmöglichkeiten (sogenannte A- und B-Scans) den Zustand der Schiene in Echtzeit und lassen sich mit Kamerabildern kombinieren. Die Datenübertragung ins Büro ist flexibel möglich – via USB, SD-Card oder direkt über LTE/WiFi. So können die Ergebnisse nahtlos in digitalisierte Prozessketten integriert werden.
Mit seinen kompakten Abmessungen und einem Gewicht von nur rund 20 Kilogramm passt der SoniQ Rail Explorer in jeden Kombi und kann von einer Person in den Gleisbereich getragen werden. Das zentrale Bedienelement ist ein robustes Tablet, auf dem alle Prüfdaten übersichtlich angezeigt werden. Neun Ultraschallprüfköpfe im Prüfrad liefern die Daten, die fortlaufend gespeichert werden. Einzelne Prüfköpfe können jederzeit aktiviert oder deaktiviert werden, um einen aufgefundenen Fehler gezielt zu untersuchen – geprüft werden kann in beide Richtungen. Optional ist parallel die Aufnahme von Kamerabildern der Schienenoberfläche möglich. Der Rundum-Wartungsservice in Deutschland (Leipzig) garantiert kurze Wartungs- und Prüfzeiten und sorgt so für Planungssicherheit im operativen Betrieb.