Eurotunnel startet gemeinsam mit Compagnie des Signaux die erste Phase des Projekts zur Modernisierung der Eisenbahnsignalisierung im Eurotunnel
Modernisierung der Eisenbahnsignalisierung im Eurotunnel
Dieses Projekt ist Teil des Modernisierungsprogramms für das Signalisierungssystem im Eurotunnel sowie der Strategie zur Interoperabilität und Zugänglichkeit für die neuesten Generationen von Zügen. Mit der Ausrüstung mit dem European Rail Traffic Management System (ERTMS) stellt Eurotunnel die Weichen für die Zukunft seines Betriebs und wird von technischen Fortschritten profitieren, die darauf abzielen, die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur zu verbessern und die Sicherheit zu erhöhen.
Die erste Projektphase betrifft das fahrzeugseitige Signalisierungssystem für die 57 Brush-Lokomotiven, die auf den LeShuttle-Verbindungen zwischen Folkestone und Coquelles eingesetzt werden. Die ERTMS-Technologie ermöglicht einen kontinuierlichen Informationsaustausch zwischen Zug und streckenseitiger Infrastruktur; sie umfasst das ETCS (European Train Control System), ein fahrzeugseitiges System zur Zugsteuerung und -sicherung. Compagnie des Signaux – CSEE, ein Unternehmen der MERMEC-Gruppe, wurde ausgewählt, das neue Signal- und Leitsystem zu liefern. Es basiert auf einer standardisierten und innovativen Lösung, die den Übergang an Bord der Lokomotiven vom derzeitigen TVM-System (Track-to-Machine Transmission) auf ETCS ermöglicht.
Die von CSEE vorgeschlagene Lösung ist ein Dual-Standard ERTMS/TVM, der speziell darauf ausgelegt ist, einen nahtlosen Übergang im Einklang mit dem Gesamtzeitplan der Systemmigration zu ermöglichen. Diese Lösung trägt dazu bei, Stillstandszeiten der Lokomotiven zu minimieren.
Diese erste Phase des Projekts betrifft die fahrzeugseitigen Systeme; es folgt eine Phase zur Anpassung der streckenseitigen Infrastruktur, die die Kommunikation zwischen beiden Systemen ermöglicht.