Der deutsche Güterverkehr soll bis zum Jahr 2040 um 34 % wachsen, wobei ein überproportionales Wachstum des Schienengüterverkehrs unrealistisch und somit der große Anteil der Straße von 75 % am Modal Split nahezu unverändert bleibt. Um dennoch auch in diesem Segment die CO2-Emissionen zu senken, wurde seit 2010 in verschiedenen Projekten die Elektrifizierung des LKW-Verkehrs mittels Oberleitungen auf Autobahnen entwickelt und erprobt. Momentan zeichnen sich als technologische Vorzugslösung jedoch die Fokussierung auf rein stationäres Laden und flottenweit sehr große Fahrzeugbatterien ab. Anhand der realen Verkehrsmengen wird in Szenariorechnungen zunächst der Gesamtenergiebedarf und die erforderliche Anzahl stationärer Ladepunkte einer rein batterieelektrischen LKW-Verkehrs ermittelt. Daran anknüpfend wird in Kombinationsszenarien gezeigt, welche Verkehrsmengen und Vorteile die Kombination kleinerer Fahrzeugbatterien mit abschnittsweisen Oberleitungsstrecken bietet.