Die Lebensdauer von Eisenbahnrädern ist ein Kosten- und Ressourcenfaktor beim Betrieb von Schienenfahrzeugen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die heutige Lebensdauer im Personenverkehr bei 300 000 km liegt, im Güterverkehr bei 50 000 km, oder bei Problemstrecken auch jeweils deutlich darunter. Austausch von Radsätzen oder Reprofilierung am Zug bedeuten Nutzungsausfall sowie Service- und Materialkosten. Das hier vorgestellte Verfahren soll die Lebensdauer aller Eisenbahnräder erheblich verlängern und dadurch die Betriebskosten für die Bahnbetreiber senken. Mit einem oberflächennah wirkenden Laservergütungsverfahren werden die Lauffläche und der mit der Schiene im Kontakt stehende Spurkranzbereich behandelt. Es entsteht eine härtere duktile Randschicht, die die Schienen nicht stärker belastet und dennoch eine längere Lebensdauer hat als die der heutigen Standardräder. Dabei können die Dicke der Vergütungsschicht und deren Härte an die Nutzungsbedingungen angepasst werden.