Die Einführung der Digital Automatischen Kupplung (DAK) verspricht zentrale Verbesserungen im Bereich des Schienengüterverkehrs, insbesondere im Bereich des Einzelwagenverkehrs. Dabei stellt sie jedoch „nur“ eine Enablerfunktion für weitere Technologien, wie automatisierte Wagensicherung, dar. Um die Folgen der Einführung der DAK und damit einhergehender technischer Möglichkeiten abschätzen zu können, braucht es Simulationsmodelle auf verschiedenen Betrachtungsebenen. Im Bereich der Verschubstandorte wird ein Simulationsmodell vorgestellt, welches auf einer detaillierten Ebene Aussagen über Auswirkungen von Prozess- und Ressourcenänderungen auf den Gesamtablauf eines Verschubstandorts trifft. Im Bereich der Zugdisposition und -planung wird ein Modell präsentiert, welches mögliche Auswirkungen durch die DAK auf das Produktionssystem des Einzelwagenverkehrs aufzeigt. Mit diesen beiden Modellen können Abschätzungen des Einflusses der DAK auf die betroffenen Transportketten getroffen werden.