Die Schwingungen von Schienen unter der Einwirkung rollender Räder leisten einen großen Beitrag zur Schallemission des Eisenbahnbetriebs. Im Technical Report TR 16891 werden Methoden zur Erfassung und Analyse von Schienenschwingungen vorgestellt. Die darin vorgeschlagenen Sensorpositionen an der Schiene lassen eine große Variation zu. Es wurden alternative Befestigungspunkte gesucht, die einfacher und präziser diese Positionierung an der Schiene ermöglichen. Die zueinander symmetrisch angeordneten Flächen unterhalb des Schienenkopfes erfüllen diese Voraussetzung. Dazu wird ein mathematisches Verfahren benötigt, das die Zeitsignale von beiden Sensoren in die vertikalen und horizontalen Schwingungsanteile der Schiene teilt. Ähnlich bedeutsam ist eine geeignete Technik zur starren Ankopplung der Sensoren an die Schiene. In gezielten Untersuchungen wurde gezeigt, dass eine Befestigung mit Magneten die Anforderungen nicht erfüllt und eine aushärtende Klebeverbindung notwendig ist.