Um die Qualität der Instandhaltung sicher zu stellen, ist die rechtzeitige Erkennung von korrektiven Schäden (Bremszylinder, verminderter Wirkungsgrad, keine Nachstellung bei Bremsbelagsverschleiß) essenziell. Dieses Wissen muss für eine Streckung der Instandhaltungsfristen und der Nachweisführung (mindestens gleiche Sicherheit) die Basis zur Nutzung des wirtschaftlichen Potentials sein.
Die Rahmenbedingung für das System sind dabei die max. Folienstärke von 0,5 mm (d. h. keine Manipulation am Bremszylinder), ungleichmäßige Flächenpressung über die Reibmaterialfläche, verminderte Berührflächen infolge von Befestigungsbohrungen und Verschleiß, Grenzwertberechnung als Funktion des Bremszylinderdruckes während des Prüfvorganges und das limitierte Zeitfenster für die Durchführung der Messungen.
Da diese Anforderungen von keinem System am Markt erfüllt wurden, initiierten wir die Entwicklung (Forschungsauftrag) für ein innovatives und praxistaugliches Prüfsystem.